In tiefe Stille eintauchen
„Die meisten von uns schätzen bestimmte Arten von Stille. Wir sind alle schon einmal in einem Raum gewesen, im dem die Klimaanlage eingeschaltet war oder ein Kühlschrank brummte, und wenn das Gerät dann plötzlich abgeschaltet hat, haben wir erleichtert aufgeatmet. Eltern von Kleinkindern sprechen von der kostbaren (und häufig kurzlebigen) Stille am Ende des Tages, wenn die Kinder endlich im Bett sind, der Fernseher ausgeschaltet und das Haus still ist. Einige von uns machen Urlaub an ruhigen Orten, und selbst in unserem Haus schätzen wir Momente, an denen wir allein in einen Raum gehen und ein Buch lesen oder einen Brief schreiben können. Die Stille, von der ich spreche, ist tiefer als irgendeiner dieser Momente, und manchmal – wenn auch nicht ausschließlich – wird sie in tiefen Zuständen der Meditation erreicht. Sie reicht bis zu der tiefsten Stille, die Menschen in der Lage sind zu erleben“, sagt Larry Rosenberg in seinem Essay über das Loslassen, aus dem der folgende Text stammt.
Ein Teil unserer Kultur steigt rasant schnell in den Himmel auf, und ein anderer Teil hat kaum das Kriechen gelernt. Wir sind in einer Illusion gefangen, einem wunderbaren Zaubertrick, der uns vorgaukelt, daß die Dinge, die wir produzieren, uns glücklich machen werden. Wir sind nicht nur selbst das Publikum für diesen Trick, sondern wir sind auch die Zauberer. Wir haben[…]