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Krankheit & Heilung

Blutverdünnung bei Hohem Blutdruck und Schwindel

Ich habe einen hohen Blutdruck und leide unter Schwindel und nehme dagegen Medikamente, die das Blut dünnflüssiger machen sollen. Ist das richtig?
 

Antwort
Medikamente, die das Blut “dünnflüssiger” machen sollen, wie z. B. Aspirin, sind nicht frei von Nebenwirkungen und dürfen keinesfalls zur Selbsthilfe, sondern allenfalls nach Verordnung eingenommen werden.

Als natürliche Alternativen kommen z. B. Knoblauch, Vitamin E mit Magnesium und Fischölkapseln in Betracht; bei Ihrem komplexen Krankheitsbild sollten Sie auch diese Mittel mit dem Arzt absprechen, damit sich nichts gegenseitig stört. Die Aderlässe können durchaus beibehalten werden.

Ob der Schwindel als Folge des Bluthochdrucks, als Nebenwirkung der Medikamente oder als Symptom der Arteriosklerose entsteht, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Hierzu müssen die Ursachen vom Arzt festgestellt und dann gezielt behandelt werden.

Zur allgemeinen Soforthilfe gegen den Schwindel eignet sich z. B. das homöopathische Komplexmittel “Vertigoheel” in Tropfen- oder Tablettenform, das 3mal täglich vorbeugend eingenommen wird: das hilft meist zuverlässig und ohne Risiken.
Zur Therapie des Bluthochdrucks können wir keine Empfehlungen abgeben, da uns die Ursachen nicht bekannt sind. Am besten wird beides zusammen behandelt, da der Hochdruck als Folge von Arteriosklerose bestehen könnte.

Der Diagnose-Bericht spricht auch vom Verdacht auf ein Phäochromozytom. Das ist ein gut- oder seltener bösartiger Tumor, der vor allem im Nebennierenmark vorkommen und u. a. zu Bluthochdruck führen kann. Das sollte bei Ihnen noch genauer abgeklärt werden. Der Tumor kann am besten durch chirurgische Entfernung erfolgreich behandelt werden, danach bessert sich dann auch der Bluthochdruck.

Als pressorische Substanzen bezeichnet man die körpereigenen Wirkstoffe, die den Blutdruck regulieren; sie werden zum Teil mit dem Urin ausgeschieden und geben dadurch Auskunft über mögliche Ursachen des Hochdrucks. Metanephrin und Normetanephrin sind ebenfalls körpereigene Stoffe, die bei einem Phäochromozytom erhöht mit dem Urin ausgeschieden werden.

Es geht also vor allem darum, zunächst alle Ursachen und Zusammenhänge zu diagnostizieren, erst danach ist eine gezielte Therapie möglich.

© 1999 NATUR & HEILEN, Beratungsservice

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