Krankheit & Heilung

Haarpflege für Surfer

Meine Haare werden durch Sonne, Meer und Sand stark strapaziert. Haben Sie Tipps zur richtigen Haarpflege?
 

Antwort
Aus Ihrer mitgelieferten Surf-Website schließen wir, daß Sie (und Ihre Haare) sich wahrscheinlich viel im Meer und in der Sonne aufhalten. Das ist natürlich wunderbar, aber für die Haare eine hohe Beanspruchung und sie bedürfen der besonderen Pflege, um auch in den folgenden Jahren noch lebendig und kräftig zu wachsen.

Wasser (salziges, aber auch aus der Leitung) öffnet die Haarstruktur, denn es ist alkalisch. Die Haarschuppen öffnen sich und das einzelne Haar sieht dann unter dem Mikroskop aus wie ein geöffneter Tannenzapfen. In diese offenen Poren kann sich dann ungehindert das Meersalz, feiner Sand und Schmutz festsetzen, wodurch das Haar matt wird.
Zusätzlich trocknet das Salz, aber auch die Sonne das Haar aus, so daß es irgendwann anfängt zu filzen und zu brechen. Lockige Haare sind von Natur aus trockener, weshalb sie bei extremer Beanspruchung zusätzlich schneller verfilzen.

Es empfiehlt sich also, in jedem Falle immer das Meerwasser nach dem Surfen aus den Haaren zu waschen; dies kann nur mit Leitungswasser geschehen. Zusätzlich zur Haarwäsche (mit den im Artikel über Haarpflege in NATUR & HEILEN Heft 7/02 genannten Shampoos oder Lavaerde) sollten Sie regelmäßige Haarkuren durchführen, am besten immer nach der Haarwäsche (also nach Bedarf alle 3-4 Tage). Hierfür gibt es auch diverse biologische Produkte, sie sollten vor allem viel Feuchtigkeit und Proteine enthalten. Dadurch erhält das Haar seine Feuchtigkeit zurück, verfilzt nicht mehr so leicht und ist dadurch auch besser kämmbar.

Immer gut für die Haarpflege ist eine wöchentliche Haarpackung mit einem alten Hausrezept: 1 Eigelb, 1EL Olivenöl, 1 EL fester Honig und 1 Spritzer Zitronensaft (dieser muß nicht unbedingt sein) werden gut verrührt und in die feuchten, sauberen Haare einmassiert; die Haare mit einer Plastiktüte abdecken und mindestens 2 Stunden einwirken lassen. Dann nicht zu heiß auswaschen, sonst stockt das Eigelb. Diese Tortur ist sehr wirkungsvoll und kann – wenn alle Haargeschädigten mitmachen – sogar Spaß machen.

Vor der Haarwäsche sollten die Haare nur relativ oberflächlich gebürstet werden; damit man nicht zu viele ausreißt, beginnt man am besten mit einer weichen groben Naturborstenbürste an den Spitzen und arbeitet sich vorsichtig hoch. Die gewaschenen naßen Haar können dann gründlicher von unten nach oben mit einer härteren Bürste durchgebürstet werden.

Nun noch zu Ihrer Frage, ob Sie beim täglichen Duschen die Haare ebenfalls naßmachen können. Wie oben erwähnt, öffnet das alkalische Leitungswasser die Poren des Haares und macht es empfindlicher für Sonne, Salz und Staub; am besten duschen Sie also drumherum und verschieben die Wäsche (meist also ohne Waschmittel) eher auf den Abend nach dem Strandtag, wenn eh das Salz ausgewaschen werden muß.

© 2002 NATUR & HEILEN, Beratungsservice

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