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Schilddrüsen-Operation – ja oder nein?

Man hat mir bei einer Schilddrüsen-Operation den größten Teil wegen Krebsverdacht herausoperiert. Der hat sich nun nicht bestätigt, aber ich leide seitdem unter vielerlei Symptomen, die ich vorher nicht hatte, und soll erneut operiert werden!
 

Antwort
Auch wenn Sie vor der Operation subjektiv beschwerdefrei war, waren damals die Knoten schon vorhanden. So ist nicht auszuschließen, daß bereits vor der Operation eine latente (schlummernde) Überfunktion der Drüse bestand, die noch symptomlos blieb. Sicher war es u. U. nicht unbedingt erforderlich, die Drüse so massiv zu entfernen, aber es war eben erst nach der Operation sicher erkennbar, daß kein Krebsgeschehen vorlag. Außerdem bedeutet auch das bei der Punktion entdeckte “nur” krebsbereite Gewebe ein hohes Risiko, das durch die Operation am sichersten beseitigt werden kann. Da Tumoren der Schilddrüse relativ heftig verlaufen können, wäre es ein ärztlicher Kunstfehler gewesen, auf die Operation zu verzichten. Die beteiligten Mediziner haben also keinen Fehler gemacht.

Die Arzneimittel mit Schilddrüsenhormonen sind lebensnotwendig. Da kaum noch Schilddrüsengewebe vorhanden ist, besteht leider auch wenig Chance, durch Naturheilverfahren die körpereigene Hormonproduktion anzuregen. Die Medikamente müssen also lebenslange Begleiter bleiben. Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, daß die Dosierung immer wieder den wechselnden Bedürfnissen des Körpers angepaßt wird.

Der Bedarf an einer Psychotherapie, wie die Krankenkasse verschlägt, ist nicht ohne weiteres erkennbar. Ihre gesamte geschilderte Symptomatik einschließlich der psychischen Beschwerden (Angst, Depression etc.) kann sich letztlich ohne weiteres aus dem hormonellen Ungleichgewicht erklären. Sicher kann das allerdings nur beurteilt werden, wenn sich durch Regulierung des Hormonhaushalts auch diese Symptome zurückbilden.

Fußreflexzonenmassage ist für den Allgemeinzustand immer sehr wohltuend und aufbauend. Ob sie allerdings geeignet ist, den stark irritierten Hormonhaushalt zu regulieren, ist fraglich, weil diese Therapie nicht tiefgreifend genug wirkt. Eher ist die klassische Homöopathie zu empfehlen, die tatsächlich bei der individuell richtigen Mittelwahl den gesamten Organismus anregt, sämtliche Regelkreisläufe zu regulieren.

Eine andere Möglichkeit ist es, mit nach homöopathischen Grundsätzen hergestellten Organextrakten Einfluß auf die Nebenschilddrüsen zu nehmen. Dazu eignet sich z. B. das Arzneimittel “Glandula parathyreoidea suis-Injeel” , das u. a. nach Schilddrüsenoperationen, bei Störungen des Kalziumhaushalts und bei Gelenkbeschwerden in Frage kommt. (Die bestehenden Gelenkbeschwerden stehen vermutlich mit der hormonellen Störung in Beziehung, das Übergewicht mag dazu durch Überlastung der Gelenke auch noch beitragen.) Das genannte Arzneimittel kann nur injiziert werden, die Anwendung bleibt also dem Naturmediziner vorbehalten; bei Bedarf kann dieser bei der renommierten Herstellerfirma Heel auch Behandlungsvorschläge einholen. Mit ihm kann auch über eine individuelle Behandlung beraten werden.

Die Anschrift der Firma Heel:
Fa. Heel, Biologische Heilmittel Heel GmbH
Dr.-Reckeweg-Str. 2-4
76532 Baden-Baden
Phone: +49 (0) 72 21 50 10 0
Fax: +49 (0) 72 21 50 12 10
E-Mail: info@heel.de
www.heel.de

Eine Garantie für den Erfolg dieser Behandlungsvorschläge gibt es leider nicht. Die Kosten für die Behandlungen werden wohl auch nicht von der Krankenkasse übernommen, aber sie sind die einzig uns bekannte Alternative zur erneuten Operation.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen und dem Naturmediziner, ob Sie einen Versuch unternehmen wollen, um die Operation zu umgehen. Wenn allerdings keine deutliche Besserung erzielt werden kann, führt an der Operation kein Weg vorbei, sie sollte dann auch nicht unnötig aufgeschoben werden.

© 2002 NATUR & HEILEN, Beratungsservice

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