Die fantastische Welt der Pilze – Das unterirdische Internet

Pilze sind überall - in den Wäldern, auf den Wiesen, auf den Bäumen, unter der Erde. Die Fruchtkörper, die wir sehen, sind nur ein Bruchteil dieser Lebewesen, ohne die es kein Leben auf unserem Planeten gäbe, zumindest nicht in der Form, wie wir es kennen. Weder Pflanzen noch Tiere, bilden sie ein eigenes Reich, das immer mehr Wissenschaftler fasziniert und ein enormes Potenzial für die Medizinwelt darstellt.

 Wenn wir an Pilze denken, haben wir primär den Herbst und seine essbaren Kostbarkeiten vor Augen. Jedoch offenbart sich damit nur ein winzig kleiner Teil des Pilzreichs, denn in Wirklichkeit durchziehen diese geheimnisvollen Organismen allgegenwärtig lebendiges und totes Material, und ihre Aktivität ist in fast allen Lebensbereichen der Natur unersetzlich. Sie können jahrelang unterirdisch als Myzel oder im Verborgenen als Sporen verweilen, um unter passenden Bedingungen in Windeseile ihr uns bekanntes Erscheinungsbild zu zeigen. Lange war man der Auffassung, Pilze seien Teil des Pflanzenreichs, doch heute weiß man, dass sie weder Pflanzen noch Tiere sind und somit ein weiteres eigenständiges Reich bilden, das viel umfangreicher und bedeutungsvoller ist, als bisher vermutet wurde. Pilze unterscheiden sich von den Pflanzen dadurch, dass sie keine Photosynthese betreiben und in ihren Zellwänden findet sich Chitin als Baustein und nicht Stärke (Cellulose) wie bei Pflanzen. Auch wenn ihre DNA in einigen Aspekten derer der Tiere ähnelt, finden sich ansonsten keine Gemeinsamkeiten.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2020 lesen.

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