Die Pestizid-Lüge: Zeit für eine neue Landwirtschaft!

Man kann sie weder sehen noch schmecken: Dennoch sind Pestizide in vielen konventionell produzierten Lebensmitteln nachweisbar – in Obst, Gemüse, Brot und Milchprodukten. Die Folgen? Unvorhersehbar! Denn dass die erlaubten Rückstände „sicher“ sind, wird mittlerweile von Wissenschaftlern rund um den Globus angezweifelt. Ein Bewusstseinswandel ist dringend nötig – nicht nur in Politik und Agrarindustrie, sondern auch auf Seiten des Verbrauchers.

 Ein Meer aus wogenden Sojapflanzen – grüne Fläche, soweit das Auge reicht. In regelmäßigen Abständen kommt das Sprühflugzeug und überzieht die Plantage mit einer neblig-weißen Giftwolke. Rund 400 Millionen Liter Pestizide werden hier jährlich im Agrargürtel Argentiniens versprüht – eine der höchsten Einsatzmengen weltweit (CASAFE-Bericht, 2014). 1996 kaufte die argentinische Regierung ein vielversprechendes Komplett-Paket vom Agrarmulti Monsanto – bestehend aus dessen Pestizid-Schlager „Roundup“ und genmanipuliertem Soja-Saatgut, das gegen Roundup resistent gemacht worden war. Der Plan: Mit dem Pflanzenschutzmittel sämtliche Unkräuter zu vernichten, während die Nutzpflanze die Giftdusche übersteht. Auf diese Weise wollte man künftig die benötigte Pestizidmenge auf dem Acker reduzieren.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2018 lesen.

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