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darthvaderr1499.
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30. Mai 2011 um 0:00 #17457
NH-Forum ArchivMitgliedWer hat davon schon mal was gehört oder wurde so schon behandelt?
Was gibt es für Risiken und Nebenwirkungen?
Ich habe seit ca. 3 Jahren ein großes Myom in der Gebärmutter. Die Schmerzen werden immer schlimmer. Ich möchte aber keine Gebärmutterentfernung und suche deshalb andere Möglichkeiten. Habe von der Myomembolisation gehört/gelesen, wurde aber auf so eine Behandlungsmöglichkeit nicht von meinem Gynäkologen hingewiesen.
Bitte schreibt mir, wenn ihr etwas darüber wisst.
LG Franzi30. Mai 2011 um 0:00 #21984
NH-Forum ArchivMitgliedHallo Franzi,
Myome kann man mit der Klassischen Homöopathie gut in den Griff kriegen. Hierzu müßtest Du allerdings einen klassisch arbeitenden Homöopathen aufsuchen, der Deine Geschichte (Anamnese) aufnimmt (Dauer: ca. 1 – 2 Stunden).
Ebenso könntest Du mit den Schüsslersalzen an die Sache heran gehen. Entweder Du suchst Dir einen Mineralstoff-Berater in Deiner Nähe oder aber Du gehst es selbst an.
Ein Myom entsteht nicht einfach so. Hast Du vielleicht auch noch Schilddrüsenprobleme?
Aurum chloratum natronatum (Nr. 25) steuert die Hormone und gibt dem Leben wieder Rhythmus. Es hilft bei Myomen, Wechseljahrsbeschwerden, Jetlag. Es hat den Bezug zur Zirbeldrüse, die mit der Gebärmutter und der Hormonregulierung zu tun hat.
Solltest Du Schilddrüsenprobleme haben, dann kämen noch die Salze Nr. 14 Kalium bromatum und Nr. 15 Kalium jodatum zum Einsatz.
Sie regulieren ebenfalls die Hormone und stehen mit der Schilddrüse in Verbindung.Die Mineralstoffe (Mineral-Salze) nach Dr. Schüssler bestehen aus Milchzucker und dem jeweiligen Mineralstoff.
Die Salze, die ich Dir genannt habe, sind die sog. Ergänzungssalze. Sie wurden nach dem Tod Dr. Schüsslers entdeckt.Ich dosiere die Ergänzungssalze gering, d. h. 1 Tablette pro Tag im Mund zergehen lassen.
Für meine Begriffe reicht das vollständig aus und wird auch seine Wirkung nicht verfehlen.Hierzu würde ich Dir noch die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 empfehlen, da es das Notfallsalz in der Biochemie ist und eine Sauerstoff-Träger. Von diesem Salz kannst Du 3 x täglich 3 – 5 Tabletten im Mund zergehen lassen.
Die Schüsslersalze sind biochemische Funktionsmittel und man bekommt sie in der Apotheke. Es gibt 80 oder 200 Tabletten (4,79 Euro bzw. 7,79 Euro, dies wären die Preise der DHU, Fa. Pflüger hat auch Schüsslersalze, diese sind günstiger).
Du kannst mit den Mineralstoffen nichts falsch machen (zu hoch dosiert usw.).
Was nach der Einnahme allerdings passiert, das weiß ich nicht (bin leider kein Hellseher), aber wenn Du niedrig dosierst, meine ich, daß Du hier keinen Schaden anrichten kannst.
Liebe Grüße und Gute Besserung
Nist
30. Mai 2011 um 0:00 #21985
NH-Forum ArchivMitgliedHallo Franzi,
über Google gibt es ganz gute Seiten, die das Verfahren erklären.
Wegen zwei Punkten würde ich für mich selber das Verfahren nur als zweite Wahl annehmen:
1. es werden Kunststoffkügelchen gespritzt.
Frage: was machen die auf Dauer im Körper?
2. das Gewebe vernarbt mit der Zeit
Frage: tut sich dort ein neues Störfeld auf
und macht dann in Zukunft andere Probleme?
Ein Vorteil ist natürlich, daß der Eingriff deutlich schonender ist, als eine Große OP.Den Empfehlungen von Nist können sie getrost folgen; die Schüssler-Salze sind eine wirklich gute Sache!
In meiner Praxis behandel ich Frauen mit Myomen in erster Linie über die Leber; d.h., wer keine Gallensteine hat, bekommt Mittel, die den Gallefluß anregen und die Leber in ihrer Funktion unterstützen.
Dadurch tritt rasch eine deutliche Druckentlastung im kleinen Becken ein und die Schmerzen lassen nach, der Hormonhaushalt reguliert sich ein und die Blutungen erreichen wieder ein normales Maß.
Dazu wende ich kräftige Ausleitungsverfahren wie z.B. das Schröpfen an.
Schon allein über die Ausleitung kann viel erreicht werden.Wenn Sie also keine Gallensteine haben, können Sie ohne Bedenken folgende Dinge tun:
1. 3 mal täglich vor einer Mahlzeit 1 Eßlöffel Artischocken-Preßsaft aus dem Reformhaus einen Moment im Mund behalten und dann schlucken
2. Präparate aus Mariendistel und Artischocke (gibt es in Drogerien und Reformhäusern ) dazu einnehmen
3. Ein Präparat, das einen Extrakt aus Roßkastanie enthält (Apotheke) dazu einnehmen;
wird offiziell nur als Venentherapeutikum angewendet, ist aber eben auch ein tolles Lebermittel und bringt rasche Entlastung4. bittere Lebensmittel essen, z.B. Chiccorree, Radicchio, Rosenkohl, Endiviensalat
usw.5. einmal täglich kräftig ins Schwitzen kommen, sei es durch Sauna oder Sport, egal.
Falls Sie nicht weiterkommen, können Sie sich auch unter http://www.therapeuten.de einen Behandler suchen.
Liebe Grüße, liesbeth30. Mai 2011 um 0:00 #21986
NH-Forum ArchivMitgliedLiebe Franzi,
habe mein sehr großes und schmerzhaftes Myom nicht operieren lassen.2 Jahre nach der Diagnose war es komplett zurückgebildet.
Beschwerdefrei war ich etwa nach 5 Monaten. Also nur Mut!
Eine antrophosophische Frauenärztin hat mir Berberis Planta tota UR als Ampullen verschrieben, die ich mir selbst subcutan in den Bauch injiziert habe und Alchemilla Urtinktur zum Einnehmen.Bei den Schmerzen hat mir sehr gut eine spezielle Teemischung geholfen (Myo plus; zu beziehen unter http://www.phytofit.de)
Den Hinweis mit der Schilddrüsenfunktion kann ich nur bestätigen. Wurde bei mir gleichzeitig behandelt.
Darüber hinaus möchte ich Dir das Buch von M.Madejsky “Alchemilla” empfehlen, weil es gute Ansätze bietet um die eigenen Einstellungen zum weiblich sein zu überdenken.
Habe dadurch eine gute, positive Einstellung zu meinem Myom gefunden,statt es zu bekämpfen.Alles Gute
Sabine30. Mai 2011 um 0:00 #21987
NH-Forum ArchivMitgliedHallo Franzi,
ich habe noch einen sanften Tipp für Dich (aus dem Jin Shin Jyutsu): Zeigefinger halten – einfach mit einer Hand den Zf. der anderen Hand locker umschlossen halten. So lange und oft Du möchtest und Seiten auch mal wechseln.
Ein weitere Tipp, der aber nicht ganz so bequem und unauffällig ist: beide Hände jeweils hinten an die unterem Rippenbögen legen.
Und der letzte Tipp: die rechte Hand an den Schwertfortsatz (Ende Brustbein/Magengrube) legen und die linke Hand auf das Schambein.
Bei akuten Schmerzen ruhig einfach mal die Hände auf die schmerzende Stelle legen …
Viel Erfolg.
P.S. Falls Du weitere Infos dazu lesen möchtest, versuche es mal hier: stroem-forum.de
(von Andrea)
16. Juni 2024 um 23:59 #110899
Irina_ZTeilnehmerHallo Sabine,
darf ich fragen, bei welcher Frauenärztin warst du?
Liebe Grüße
Irina
25. Februar 2026 um 13:55 #186092
Kendra25TeilnehmerHallo franzi, es tut mir sehr leid zu horen, dass du mit solchen schmerzen zu kampfen hast und dich von deinem gynakologen nicht ausreichend beraten fuhlst. Das ist eine frustrierende situation, besonders wenn man nach alternativen sucht, die den erhalt der gebarmutter ermoglichen.
Die myomembolisation ist tatsachlich eine anerkannte behandlungsmethode, die seit vielen jahren durchgefuhrt wird. Dabei werden winzige partikel uber einen katheter in die arterien gespritzt, die das myom versorgen. Die blutzufuhr wird unterbrochen, und das myom schrumpft mit der zeit. Der eingriff wird von radiologen durchgefuhrt, nicht von gynakologen, was vielleicht erklart, warum dein gynakologe nicht von sich aus darauf hingewiesen hat. Manche gynakologen sind da auch nicht so tief drin oder haben ihre bevorzugten methoden.
Die vorteile sind, dass die gebarmutter erhalten bleibt, es keine groen schnitte gibt und die erholungszeit oft kurzer ist als bei einer operation. Viele frauen berichten von deutlicher schmerzlinderung und schrumpfung der myome.
Wie bei jedem eingriff gibt es auch risiken und nebenwirkungen. Nach der embolisation konnen schmerzen, ubelkeit oder fieber auftreten, das ist normal und klingt meist ab. In seltenen fallen kann es zu infektionen oder verletzungen kommen. Auch ist nicht garantiert, dass das myom vollstandig verschwindet, und manchmal wachsen neue nach. Fur frauen mit kinderwurst kann die embolisation problematisch sein, weil sie die durchblutung der gebarmutter beeintrachtigen konnte, aber wenn du keine weiteren kinder planst, ist das weniger ein thema.
26. Februar 2026 um 21:12 #186262
Kendra25TeilnehmerDas klingt nach einer wirklich zermurbenden situation fur dich. Es ist mehr als verstandlich, dass du frustriert bist, wenn du das gefuhl hast, von deinem gynakologen nicht umfassend beraten zu werden und nach alternativen suchen musst, die dir niemand erklart hat. Es ist gut, dass du selbst aktiv wirst und dich informierst.
Dein gedanke mit der myomembolisation ist ein sehr guter punkt. Du hast die funktionsweise schon perfekt beschrieben. Warum dein gynakologe nicht davon gesprochen hat, kann verschiedene grunde haben. Oft liegt es einfach daran, dass dies nicht ihr fachgebiet ist. Gynakologen sind spezialisten fur operationen und hormontherapien, wahrend die embolisation von radiologen durchgefuhrt wird. Vielleicht ist sein erster gedanke einfach die operative losung, die er selbst anbieten kann. Es ist nicht unbedingt bose absicht, sondern manchmal fehlt einfach der direkte blick uber den eigenen tellerrand.
Du hast die vorteile richtig erkannt: der erhalt der gebarmutter, die schnelle erholung und dass es ein minimalinvasiver eingriff ist. Viele frauen sind mit dem ergebnis sehr zufrieden. Wichtig Bei locowin ist die party bereits eroffnet. Schnapp dir dein eintrittsticket in form eines fetten https://locowin-casino.de.com/ bonuses und feier mit! ist auch, dass du die risiken im blick hast. Du hast sie schon genannt schmerzen, ubelkeit und fieber direkt nach dem eingriff sind haufige begleiterscheinungen, da das myom quasi “abstirbt”. Langfristig kann es, wie du sagst, zu einem wiederwachstum kommen.
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