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Pflanzenheilkunde

Paradiesische Pflanzen

Heilende Gewächse aus der Bibel

Ein Räuchergefäß aus Messing stößt wirbelnden Rauch vor einem dunklen Hintergrund aus, wobei das Licht die Kurven des Gefäßes und die Muster des Rauchs hervorhebt und so die wohltuende Präsenz des pflanzlichen Virenhemmers in einer ruhigen Umgebung hervorruft.

Wenn die Tage kälter werden, ist ihre Zeit gekommen: Weihrauch und Myrrhe, Granatapfel und Zimt gehören zu den Pflanzen, die in der Heiligen Schrift Erwähnung finden und gerade in den Raunächten eine große Rolle spielen. Sie sind Wärmespender und Räucherstoff, liefern uns wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und halten uns gesund. Die Bibel kennt etwa 130 Pflanzenbegriffe, darunter 110 Arten plus Sammelbezeichnungen. Viele von ihnen hatten eine starke Symbolkraft, die aus den alten Mythen hervorgegangen war: In China glaubte man, Zimt mache unsterblich. Für die alten Griechen war der Maulbeerbaum ein Sinnbild der Klugheit. Die Gewächse der heiligen Schriften dienten nicht nur als Nahrungsmittel, kostbare Würze der Speisen oder wichtiger Bestandteil antiker Schönheitsmittel, ein Großteil der biblischen Pflanzen zählt auch zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit. Einige sollen hier näher betrachtet werden.

Granatapfel – der sinnliche Exot Wozu habt ihr uns aus Ägypten hierher geführt? Nur um uns an diesen elenden Ort zu bringen, eine Gegend ohne Korn und Feigen, ohne Wein und Granatäpfel? Nicht einmal Trinkwasser gibt es. (4. Mose 20,5) Für die alten Griechen war die „Götterfrucht“ ein Symbol der Schönheit. Und wahrlich ist der Anblick des Granatapfels (Punica granatum)[…]

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