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Pflanzenheilkunde

Nasenschleimhaut-Entzündung nach Corona-Test

Im Winter 2020 musste ich einen Corona-Test mit Nasenabstrich über mich ergehen lassen. Das Stäbchen roch extrem nach Desinfektionsmittel. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine Erkältung, der Test fiel negativ aus. Seit diesem Tag fühle ich ein dauerhaftes Brennen von der Nasenwurzel bis zur Nasenspitze und Halsschmerzen oberhalb des Zäpfchens, vor allem bei ­kälteren Temperaturen. Die Nase fühlt sich tageweise sehr trocken an. Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?
Sybille B., E-Mail

Antwort:
Ich rate zur konsequenten Behandlung für 14 Tage mit Bepanthen-Augen- und Nasensalbe, um die akuteren Läsionen zu heilen bzw. erst mal wieder eine Art Grundlage zu schaffen. Die Salbe kann tief in die Nase eingebracht werden und sollte – soweit möglich – 3- bis 4-mal täglich sanft einmassiert werden. Parallel 3- bis 4-mal täglich das Echinacea-Mund- und Rachenspray (Wa­la) in den Hals sprühen, das wirkt über die Nasen-Rachen-Röhre auch gut auf die Nase.

Nach 14 Tagen kann dann versucht werden, das Weleda-Nasenöl hinzuzunehmen; Leitsubstanzen sind Kamille und Kampfer. Das hilft zusätzlich, sollte aber nicht von Beginn an gemacht werden. Hier anfangs nur 1 bis 2 Tropfen pro Nasenloch nehmen. Wenn es brennen sollte, kann auch nur reines Ringelblumenöl bzw. -salbe genommen werden (z. B. Calendumed von Heel, das ist recht mild).
Auch das GeloSitin Nasenöl ist zu empfehlen.
Dr. med. Isabel Bloss

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