Naturheilkunde

Kolloidales Silber

Ergänzende Fragen zum Kolloidalen Silber
 

Antwort
Die Autorin Barbara Kunick-Wünsche des Artikels "Kolloidales Silber: Natürliches Antibiotikum – ohne Nebenwirkungen!" in NATUR & HEILEN 11/07 beantwortet Fragen aus der Leserschaft:

Richtige Dosierung
Ich verwende seit Jahren Kolloidales Silber als Antibiotikum – insbesondere bei grippalen Infekten. Stutzig gemacht hat mich die Dosierungsanleitung in NATUR & HEILEN 11/2007. Bei dem von mir verwendeten Silberkolloid (10 ppm) – wovon 100 ml im Handel 20 Euro kosten -, müsste man nach Ihren Angaben 3 Flaschen pro Tag verbrauchen. Wir haben jedoch mit 3 x täglich je 20 – 30 Tropfen in einem Glas Wasser eine gute und ausreichende Wirksamkeit zu vermelden. Welche Dosierung stimmt denn nun?

Antwort
Wie ich auch im Artikel schon beschrieben habe, gibt es leider keine Standarddosierung für Kolloidales Silber und es gibt Verfechter von sowohl hohen wie auch niedrigen Dosierungen. Meine Beispiele stammen aus der Praxis des Heilpraktikers Uwe Reinelt, der zusammen mit Josef Pies das Buch "Kolloidales Silber – Das große Gesundheitsbuch für Mensch, Tier und Pflanze", VAK-Verlag, geschrieben hat. Das erste Buch über Kolloidales Silber, welches allein von Josef Pies stammt, gibt auch niedrigere Dosierungen an. Ich nehme an, dass der Kollege Reinelt diejenige Dosierung wählte, mit der er bei den meisten Patienten die beste Erfahrung gemacht hat. Mit der hohen Dosierung wird auf jeden Fall etwas erreicht. Ich persönlich (auch Heilpraktikerin) habe auch mit niedrigeren Dosierungen gute Erfolge gehabt, setzte das Kolloidale Silber in der Praxis auch seltener ein als im Privatbereich, schon aufgrund der Beschaffungsschwierigkeit für die Patienten. Die jeweils passende Dosierung teste ich mit dem Tensor aus. Hierfür eignen sich natürlich auch andere bioenergetische Messverfahren. Durch das Austesten habe ich auch die unterschiedlichsten Bedarfsmengen ermitteln können. Wer diese Möglichkeit nicht hat muss natürlich ausprobieren oder direkt die hohen Dosierungen nehmen, die allerdings nur finanzierbar sind, wenn man sich einen eigenen Silbergenerator kauft.

Warum destilliertes Wasser?
Es wird in Ihrem Artikel erwähnt, dass nur destilliertes Wasser verwendet werden sollte, da sonst nur gewöhnliche Silbersalze entstünden. Im gleichen Bericht steht jedoch, dass man bereits früher in stehendes Wasser und Milch Silberstücke gelegt hat und dass Getränke in Silberschalen serviert wurden. Soweit ich informiert bin, bestehen Silberstücke, Töpfe, Besteck etc. jedoch nie allein aus Silber, sondern auch aus diversen anderen Metallen. Daraus schließ ich, dass früher Silbersalze die gewünschte Wirkung erzielten.

Antwort
Silber hat in den verschiedensten chemischen Strukturen wie z.B. als Silbernitrat, Silberjodid, Silberoxid, Silberproteine und auch Silbersalze eine Heilwirkung – allerdings können mit diesen Aufbereitungen auch unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, die sicherlich auch abhängig von Dosierung und Anwendungsdauer sind. Mit kolloidal hergestelltem Silber hat jedoch auch der medizinische Laie die Möglichkeit, sich selbst auch mit hohen Dosierungen ohne Nebenwirkungen (außer bei einer schweren Funktionseinschränkung der Niere, siehe auch Artikel) zu behandeln. Es ist richtig, dass Silbermünzen wie auch silberne Haushaltsgegenstände auch andere Metallbeimischungen haben. Die Wirkung besteht jedoch darin, dass die äußerste Schicht des Silbers mit dem Sauerstoff der Luft zu einer unsichtbaren Schicht Silberoxid reagiert und diese Silberionen abgeben, die zur Haltbarkeit von Lebensmitteln beitragen.
Zum besseren Verstehen der Silbersalzentstehung bei der Herstellung von Kolloidalem Silber hier die Erklärung der Funktionsweise eines Silbergenerators: Bei den Generatoren zur Herstellung von Kolloidalem Silber wird Strom an zwei Silberstäbe (Elektroden) angelegt, die in destilliertem Wasser hängen. Einer der Stäbe fungiert als Anode (Pluspol), der andere als Kathode (Minuspol). Der Strom erzeugt neben der Ablösung von neutralen Silberpartikeln auch positiv geladene Silberionen. Die positiv geladenen Kationen wandern zum negativ geladenen Minuspol (Kathode), wo sie Elektronen aufnehmen, die negativ geladenen Anionen wandern zur positiv geladenen Anode. Dort, wo Kationen und Anionen vorliegen, versuchen sie gegenseitig ihre Ladung auszugleichen. Solange kein Salz vorhanden ist, ergänzen sich die positiv geladenen Silberionen mit den negativ geladenen Hydroxidionen. Gibt man aber Salz hinzu (z. B. Kochsalz), bzw. befinden sich Salze im Wasser, bildet sich Silberchlorid.

© 2007 NATUR & HEILEN, Beratungsservice

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