Entzündungen durch Krebsmedikament

Aufgrund einer Krebserkrankung nehme ich seit einem Jahr ein Zytostatikum ein. Nach ca. 5 Monaten reagierte mein Körper mit Nebenhöhlenentzündungen und Gerstenkörnern. Nach einer 4-wöchigen Einnahmepause waren die Entzündungen verschwunden, kamen nach erneutem Einnahmebeginn aber wieder. Auch die Entzündungswerte im Blut sind erhöht. Ich bekomme wöchentlich Vitamin-C-Infusionen. Was könnte ich noch tun?

 

Antwort

Zur Reduzierung der Entzündungsreaktion ist die Einnahme des Enzyms Bromelain-POS sehr zu empfehlen (1-1-1, muss im Kühlschrank gelagert werden). Die Vitamin-C-Infusionen sollten auf jeden Fall fortgeführt werden, am besten 2-mal pro Woche. Weiterhin empfehlenswert ist Curazink (1-mal täglich 1 Tablette). Sehr wichtig ist es zudem, den Vitamin-D-Spiegel aufzusättigen, z. B. mit Dr. Jacobs Öl oder einer anderen öligen Lösung (täglich mind. 2.000 I.E., eine vorherige Bestimmung im Blut wäre sinnvoll). Auch die Darmflora sollte aufgebaut werden, um von innen heraus die Schleimhäute zu stärken. Sehr wichtig für den Zellschutz und für die Abwehr ist gerade während einer Chemotherapie die hoch dosierte Gabe von Selen, am besten 300 μg pro Tag (verschreibungspflichtig).

 

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