• Dieses Thema hat 5 Antworten und 1 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 13 Jahre von AvatarBerni98.
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  • #22828

    Hallo Fairymother,

    als erstes brauchst Du das hom. Mittel Arnika montana in einer Hochpotenz C1000 (3 Globulis, kennst Du jemanden?!) wegen des Unfalls und wegen der Schmerzhaftigkeit! Nach Arnika kristallisiert sich das Folgemittel heraus, deswegen ist die Beobachtung nach Arnika sehr wichtig. Was verändert sich, was bessert, was verschlechtert Deinen Zustand usw.
    Wenn ein Arm ab ist, ist er ab, da kann auch die Homöopathie nicht mehr weiterhelfen!
    Ich schaue mir nochmal Deine Angaben an, rate Dir jetzt aber zu allererst zu Arnika!

    Was war das für ein Unfall?

    Es grüßt Dich

    Nist

    #22829

    hallo Nist, vielen dank für die schnelle Antwort
    Arnika hab ich sozusagen “schon hinter mir” (einmal direkt nach dem Unfall Arnica D-12 nach beiden OPs C-30 & Staph. C-30, nach dem 3 Riss noch Arnica C-200)es hatte zumindest den Erfolg gebracht, das es nicht mehr bei jeder falschen Bewegung einen dicken Gelenkerguss gibt. Danach Symphytum bis C30 aber das hat es irgendwie überhaupt nichts gebracht, also ist gar nichts passiert.
    Momentan nehme ich Chamomilla wenn ich vor Schmerzen nicht schlafen kann und das hilft ganz gut.Bei dem Unfall ist mir ein Schweres Gewicht, das mittels Gurten tragen wollte “abgeglitscht” und hat mir die Schulter unter (brutalster) Innenrotation nach vorn-unten luxiert.
    (auf der anderen Seite hatte ich inzwischen auch eine Stabilisierungs-OP , die absolut erfolgreich war)
    Meinst also, ich soll nochmal arnica in Hochpotenz nehmen ? Meine (Ex) Homöopathin meinete Arnica soll man eigentlich nur bis C-30 nehmen..warum hat sie aber nicht gesagt.

    LG Fairy

    #22830

    Hallo fairymother,

    Arnika ist ein hervorragendes Schmerzmittel!
    Die Verletzten möchten, dass Ihnen niemand zu nahe kommt, so schlimm sind die Schmerzen!
    Nach einer OP gibt man auch immer erst mal Arnika, gegen die Schmerzen, Blutung, um Ergüsse zu vermeiden. Arnika ist für die Weichteile zuständig.

    Symphytum hast Du auch schon gekriegt, hat aber offensichtlich nicht viel gebracht!

    Diese Diskussion wegen der Hochpotenzen kenne ich auch! Anthroposophen und manche Homöopathen meinen, das nächste Leben würde durch eine Hochpotenz beeinflußt!
    Ich finde aber, wenn ich jetzt einen Verletzten vor mir habe und ich hätte als Beispiel nur Arnika C1000 (habe gerade keine C30 da) und weiß aber, dass das das richtige Mittel ist, dann würde ich keine Minute zögern und dieses ihm geben.
    Ich neige normalerweise auch dazu bis C200 zu gehen und dann Schluß zu machen.
    Ich habe 2 Jahre klassische Homöopathie nach Hahnemann gelernt und er war mit der C30 immer sehr erfolgreich. Er ist nach der C30 sogar runter gegangen, anstatt hoch wie seine Nachfolger.

    Ich schaue mir nochmal Deine Diagnosen da an und überlege mir mal, welches Mittel dann evtl. noch angezeigt wäre. Aber eigentlich bist Du ja in guter Hand! Wenn Du willst kannst Du mir ja mal ganz genau schildern, wie es Dir so geht, auch mental, wie, wann, wo, was hat diese Geschichte aus Dir gemacht?!

    Gruß

    Nist

    #22831

    Hallo fairymother,

    ich denke, daß eine weitere OP nicht mehr viel bringt, da das Gewebe ja vorher schon “schlaff” war und jetzt durch die massiven Überdehnungen auch nicht besser geworden ist. Aber auch so ist noch eine ganze Menge drin:
    1: zur dauerhaften Stärkung der Muskeln und Sehnen sind die Schüssler-Salze Nr. 1, 2 und 11, alle in der D12, über einen längeren Zeitraum (1/2 bis 1 Jahr)eingenommen eine gute Sache
    2: Schmerzen sind IMMER ein Zeichen von Übersäuerung! Eine gute Maßnahme sind basische Bäder über mindestens eine 1/2 Stunde täglich oder falls es keine Wanne gibt gehen alternativ auch basische Umschläge und Fußbäder. Wichtig ist, daß irgendwie das Saure rauskommt, dann werden auch die Schmerzen weniger!
    Auch blutiges Schröpfen, Cantharidenpflaster und Baunscheidtieren sind altbewährte Maßnahmen zur schnellen Entlastung geschädigter Gewebe und zur raschen und nachhaltigen Schmerzlinderung.
    Sie können sich auch vom Arzt eine Verordnung zur Manuellen Lymphdrainage (macht fast jeder Physiotherapeut) ausstellen lassen. Kostet dann nur die Zuzahlung und ist auch sehr effektiv und entlastend!
    3: eine osteopathische Behandlung hilft, etwaige Haltungsfehler, die sich inzwischen mit Sicherheit eingeschlichen haben zu korrigieren und Blockaden zu lösen.
    4: möglicherweise kann man auch mit Injektionen, z.B. Hyaluronsäure o.ä. versuchen, den Knorpel wieder etwas aufzubauen.
    5: aus der kinesiologischen Richtung kann “Touch for Health” sehr gut Schmerzen reduzieren und Blockaden lösen.

    Diese Vorschläge sind nur ein Bruchteil der Möglichkeiten die es gibt, um das Leben wieder erträglicher zu machen. Vielleicht spricht Sie ja etwas davon an; falls nicht, lassen Sie mich wissen, in welche naturheilkundliche Richtung Sie tendieren, vielleicht habe ich ja noch eine bessere Idee parat.
    Liebe Grüße von liesbeth

    #22832

    Hi Liesbeth,
    vielen Dank für die vielen Tipps.übersäuert bin ich ganz sichr nicht, ich lebe schon so das das nicht der Fall sein kann..die anderen Sachen werde ich mal ausprobieren. Ich möchte allein schon deswegen noch eine OP um das abgefledderte Stück loszuwerden damit es nicht mehr einklemmen kann.
    Aber eins muss ich jetzt ganz unbedingt mal loswerden:
    Ich finde mein Leben nicht unerträglich, sondern total schön, völlig egal wie oft ich Nachts vor Schmerzen wach werde, da habe ich dann zwar die Wut und könnte meine Schulter gerne mal für ne Weile abschrauben, aber so ganz generell kann das meine Lebensfreude nicht beeinträchtigen…Son Haar in der Suppe verdirbt sie ja nicht!!

    LG Fairy

    #17407

    hm, anscheinend ist hier gestern irgendwas abgestürzt..also noch mal:
    Vor 13 Jahren hatte ich , bei vorher bestehender (beidseitiger)habitueller Schulterluxation einen dummen Unfall, bei dem während oder durch die Luxation der Knorpel der Gelenkpfanne zerrissen ist und das Labrum fast vollständig abgetrennt wurde.
    2 Jahre nach der 1 OP, beider die Pfanne rekonstruiert und auch die habituelle Luxation beseitigt wurde, ist mir wieder das Labrum abgerissen..diesemal bei Subluxation.
    Noch eine OP..naja auch das hat nicht besonders lange gehalten..das Problem ist das keiner mehr zum 3 Mal operieren will, weil die meinen,das wäre so kaputt und vernarbt alles, das es sich “nicht lohnen, bzw nichts bringen” würde.
    Naja also mir fehlen seit dem über 30% der Bewegungsebenen bzw sind so schmerzhaft das man sie praktisch vergessen kann (z.B die gesamt Innenrotation, kann mich auch nirgendwo aufstützen etc)außerdem klemmt der angerissene Teil zuweilen mal ein, was dan besondere Begeisterung auslöst, wie man sich vorstellen kann.Inzwischen habe ich oft auch ohne Belastung total heftige Schmerzen, das ich z.T nur schlafen kann wenn der Arm in Abduktion und leichter Außenrotation liegt und so bleibt.
    Ich finde jetzt im Gegensatz zum (ehemals)behandelnden Chirurgen absolut nicht, dass das so bleiben muss!!
    Wer weiß Rat bzw kennt einen Chirurgen der Freude an solchen “Bastelarbeiten ” hat.
    Danke im Voraus
    Fairy

    (von fairymother)

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