• Dieses Thema hat 6 Antworten und 7 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 8 Monaten von AvatarIngba.
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  • #18036
    Avatarelfchen34
    Teilnehmer

    Liebe Leute,

    ich habe eine Klasse übernommen und nach etlichen Wochen geschafft, respektiert zu werden. Die Kinder kommen aus verschiedenen sozialen Schichten und könnten unterschiedlicher nicht sein. Darum gibt es eigentlich ständig Konflikte. Ich fühle mich überfordert und wäre euch dankbar, wenn ich mir Empfehlungen aussprechen könntet.

    Ich bin kein Sonderpädagoge, möchte es aber unbedingt schaffen, eine gesunde Atmosphäre zu schaffen.

    #25094
    AvatarMariposa80
    Teilnehmer

    Hellow!

    Aller Anfang ist schwer. Zunächst solltest du ein Profil der Klasse erstellen. Jeder Schüler hat in dem sozialen Gefüge, eine Rolle. Die gilt es herauszufinden. Erst dann kannst du ungünstige Gitter aufbrechen und die Verwirrung nutzen um eine freundschaftliche Struktur aufzubauen. Es hört sich seltsam an, aber als Lehrer hat man die Möglichkeit, eine Klassengemeinschaft zu etablieren und die Schüler dazu zu befähigen, selbst das Klassenklima zu verbessern. Zur Seite stehen dir zu diesem Zwecke folgende sozialpädagogische Werke, mit denen man besonders in der Schule gut arbeiten kann: [url]http://www.persen.de/sozialkompetenz-klassenklima[/url]

    #25095
    AvatarMiracutrixi
    Teilnehmer

    Mariposas Hinweis finde ich gut, ich denke es macht Sinn, sich damit zu beschäftigen wie das Gefüge in der Klasse ist. Gleichzeitig ist es natürlich wichtig, alle gleich zu behandeln.

    Eine gesunde Atmosphäre entsteht durch Respekt und Vertrauen. Überlege immer genau, warum du etwas machst, warum du jemanden zurechtweist, kommuniziere das direkt und suche das Gespräch, versuche die Klasse in Prozesse einzubinden.

    Hilfreich kann es sein, ein Tagebuch zu führen, in dem du über den Tag reflektierst, wie die Schüler sich verhalten haben und wie du dich verhalten hast.

    #25096
    AvatarAdrienne
    Teilnehmer

    Informativ und interessant :

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    LG

    Adrienne

    #25103
    AvatarFranz Josef Neffe
    Teilnehmer

    Du hast selbst den wichtigen Entscheidungsfaktor Atmosphäre gut erkannt und hast schon ganz vorzügliche Tips bekommen.
    Mein päd. Lösungskonzept ist die neue Ich-kann-Schule.
    Ich sehe uns in einer polaren Welt einer oft wenig hilfreichen Pädagogik ausgeliefert, die alles wissenschaftlich eindeutig machen will. Das Leben ist aber nicht so.
    Die Pädagogik macht z.B. immer DRUCK, wenn sie erZIEHEN will; dann ist es aber doch keine Erziehung sondern Erdrückung. Wenn ich drücke statt mir etwas einfallen zu lassen, was ZIEHT, dann bekomme ich aber doch auch die entgegengesetzte Wirkung.
    Wir scheuen dann keine Mühen, alles dem bewussten Verstand hundertmal zu erklären. Der ist aber für die Lösung der Probleme gar nicht zuständig, denn die Kräfte, die Probleme machen – und lösen sollen – werden im UNBEWUSSTEN gesteuert. Das Unbewusste aber ignoriert die Pädagogik immer noch vollkommen – und hat aber doch pausenlos damit zu tun.
    Jetzt sind wir bei der ATMOSPHÄRE, an die du gleich zu Anfang gedacht hast:
    Die UNBEWUSSTEN Kräfte des Geistes lassen sich nur auf feinste Weise beeinflussen. Wenn du dich anstrengst und gar die Anstrengungen vermehrst, kannst du beobachten, wie du ständig Einfluss verlierst.
    Geisteskräfte kann man mit Druck aufhalten und bremsen aber nicht lenken. Druck komprimiert außerdem den Menschen und das Problem; das ist das exakte Gegenteil von Lösung.
    Warum spannt der Bauer die Pferde nicht hinter sondern VOR den Wagen? Er weiß, dass man den Wagen mit Druck nicht lenken kann. Lenken funktioniert nach dem SOG-Prinzip. Mit SOG kannst du Kräfte mühelos punktgenau lenken. Wenn du mit der Wurst in der Hand durchs Dorf läufst, laufen dir alle Hunde nach. Du brauchst nur etwas, was sie ZIEHT. Also nicht du ziehst sondern du lässt dir etwas einfallen, was zieht, und nutzt es.
    Eine Möglichkeit ist ja schon angesprochen worden: eine gute, wichtige Rolle. In der Schule wird man “pädagogisch” im Grunde für den Unterrichtsablauf ständig in ausgesprochen schäbige Statistenrollen gedrängt, und man ist aber doch auf diese Welt gekommen, um die Hauptrolle in seinem Leben zu spielen. Unter dem Thema + “suggestive Chefansprache” findest du mehr im Net.
    Wenn ich deine Talente bewundere und ihnen eine wichtige Aufgabe biete, in der sie ihre Genialität immer wieder beweisen können, werden sie es tun, weil sie dadurch wachsen und ihr Ansehen und ihre Wichtigkeit mit.
    Du findest mehr praktische Beispiele zu Ich-kann-Schule-Lösungen auf Youtube, Facebook, meiner Coue.org-Homepage und überhaupt im Net.
    Ich freue mich auf deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    #25209
    AvatarDer Teufel
    Teilnehmer

    Liebe Leute,

    ich habe eine Klasse übernommen und nach etlichen Wochen geschafft, respektiert zu werden. Die Kinder kommen aus verschiedenen sozialen Schichten und könnten unterschiedlicher nicht sein. Darum gibt es eigentlich ständig Konflikte. Ich fühle mich überfordert und wäre euch dankbar, wenn ich mir Empfehlungen aussprechen könntet.

    Ich bin kein Sonderpädagoge, möchte es aber unbedingt schaffen, eine gesunde Atmosphäre zu schaffen.

    Wahrscheinlich hast du diese Konflikte, nur weil du nicht mit Kindern umgehen kannst? Oder Gruppen von Kindern für diese Angelegenheit? Ich denke, du musst den Beruf wechseln.

    #25210
    AvatarBarbarra
    Teilnehmer

    Liebe Leute,

    ich habe eine Klasse übernommen und nach etlichen Wochen geschafft, respektiert zu werden. Die Kinder kommen aus verschiedenen sozialen Schichten und könnten unterschiedlicher nicht sein. Darum gibt es eigentlich ständig Konflikte. Ich fühle mich überfordert und wäre euch dankbar, wenn ich mir Empfehlungen aussprechen könntet.

    Ich bin kein Sonderpädagoge, möchte es aber unbedingt schaffen, eine gesunde Atmosphäre zu schaffen.

    Wahrscheinlich hast du diese Konflikte, nur weil du nicht mit Kindern umgehen kannst? Oder Gruppen von Kindern für diese Angelegenheit? Ich denke, du musst den Beruf wechseln.
    [/quote]

    Mein lieber der Teufel, du denkst also, es ist ganz einfach, einen Beruf zu wechseln, den man für mindestens 6 Jahre seines Lebens vorbereitet hat? Vielleicht hast du noch nie in deinem Leben unterrichtet. Und ich erinnere mich an meine ersten Tage, als ich vor 25 Schülern stand, die fast so alt waren wie ich und mich nicht respektiert fühlten. Ich wünschte, ich hätte damals dieses [url=sca.online/all-courses/change-management-kurs/]Online-Trainíng[/url] gehabt. Das hätte mir wirklich geholfen, mich anzupassen. Bitte verurteile nicht, was du nicht verstehst!

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