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  • #18220
    marcmeinl
    Teilnehmer

    Hallo,
    ich habe wirklich ein großes Problem. Seit einem halben Jahr ist der Haushalt zum größten Problem meiner Beziehung geworden. Mein Mann schafft es seit seinem neuen Job einfach nicht mehr, auch nur einen Finger zu rühren. Das macht mich wirklich rasend.
    Ich beruhige mich natürlich mit Yoga, Räucherstäbchen und Meditation, aber kaum kommt er nach Hause, weiß ich, dass es wieder losgeht.
    Wie habt ihr dieses leidige Thema gelöst?

    #24031
    MagdalenchenMagdalenchen
    Teilnehmer

    Hallo meine Liebe,

    ich kann mir vorstellen, dass dieser Konflikt deine innere Ruhe aus dem Ungleichgewicht bringt. Mein Mann stammt aus einer Generation, die gelernt hat, dass die Frau in der Küche hinterm Herd zu stehen hat und sich nur um den Haushalt kümmern muss.

    Was glaubst du, wie seine Eltern geguckt haben, als ich ihnen eröffnet habe, dass ich nach der Geburt unseres Sohnes wieder Vollzeit arbeiten möchte. Natürlich macht das das Putzen nicht leichter, aber mit haben die Tipps von simplify gut geholfen: http://www.simplify.de/sachen/putzen/ Ich finde es angenehm, mir die Spiritualität des Putzens bewusst zu machen. Den Vorgang der Reinigung. Man fühlt sich danach einfach besser, erfrischt und spürt die Katharsis.

    #24034
    deleted
    Teilnehmer

    Man sollte darüber diskutieren.. so klappt es nicht…

    #24043
    JennyJenn
    Teilnehmer

    Wenn er auch Dreck macht, sollte er eben auch putzen. Die Ausrede, man habe ja keine Zeit, finde ich nicht wirklich überzeugend.
    Gleichzeitig finde ich es nicht ganz richtig, dass du so viel Energie da reinstecken musst, dich zu beruhigen. Eine wirklich funktionierende Beziehung sieht anders aus. Ich habe mich 2015 von meinem Mann getrennt, eigentlich auch wegen “Kleinigkeiten”. Wenn sich die Kleinigkeiten jedoch läppern, können sie unerträglich werden und schlussendlich bleibt eine Scheidung der einzig richtige Weg. Ich hatte Glück, diesen Weg nicht alleine gehen zu müssen: [url]http://www.ravonluxburg.de/scheidung-ehescheidung/einvernehmliche-scheidung.html[/url]

    Natürlich will ich dich jetzt nicht zu einer Scheidung verführen, aber ich habe mich direkt an meine gescheiterte Ehe erinnert gefühlt. Die Ausrede, man habe ja keine Zeit zum putzen, impliziert ja, dass der andere sehr wohl Zeit dafür hat. Es können ja nicht alle Parteien einfach alles liegen lassen. Das ist für mich ein Mangel an Respekt.

    #24108
    naturepurenaturepure
    Teilnehmer

    Ich würde vorschlagen, dass ihr euch einen Plan erstellt, indem die Aufgaben klar und fair verteilt sind. Am Anfang könnte er aber mit einer einfachen Aufgabe anfangen, und sich danach schrittweise in die Haushaltsaktivitäten mehr einbringen. Wenn er es unter der Woche nicht schafft, kann er was am Wochenende machen. Was bei meinem Mann und mir gut klappt, ist dass wir uns den Samstagvormittag nehmen und gemeinsam alles machen. Auch wenn keine Gäste kommen, stellen wir uns das vor. Dann ist auch alles bereit, falls doch jemand spontan vorbeikommen sollte.

    ___________

    #24129
    CyntiaLoves
    Teilnehmer

    Eine Art Putzplan hört sich doch nach einer guten Idee an.

    #24131
    maria44maria44
    Teilnehmer

    Hmm, also mal ehrlich, ich denke, dass man alle Probleme lösen kann mit einem Gespräch. Irgendwie muss man sich ja einigen können und ich will dir auch sagen, dass es noch viel schlimmere Probleme gibt in einer Beziehung.

    Ich stehe kurz vor der Scheidung und habe den Scheidungsanwalt Hannover gefunden. Der wird mich da hoffentlich raus kämpfen.

    Demnach gibt es immer schlimmeres:)

    #24141
    Tatjana47
    Teilnehmer

    Scheidung ist natürlich wirklich heftig. Das Problem mit dem Haushalt kenne ich. Solange es quasi “nur” um das gemeinsame Aufräumen und Putzen geht, ist das schon nervig, aber noch blöder ist es, wenn der Mann Elektriker ist, aber es nicht für notwendig befindet, nach einem Kurzschluss in der Wohnung nach der Ursache zu suchen. So erging es einer guten Freundin von mir. Sie musste den [url=www.macher-gmbh.de/]Elektriker in München[/url] kommen lassen, während ihr Mann gemütlich beim Bierchen Zeitung lass. War vermutlich nur Provokation. Glücklicherweise war der gerufene Elektriker total auf Zack und konnte sehr schnell die Ursache für das Problem finden, aber einer Partnerschaft tut so eine Aktion natürlich überhaupt nicht gut.

    #193059
    Der Teufel
    Teilnehmer

    Das ist mal wieder der absolute Klassiker. Ich stimme dem Autor des Threads vollkommen zu, dass der Alltagstrott die ganze Romantik auffrisst, und wenn der eine sich auf der Arbeit abrackert und der andere perfekte Sterilität in den Zimmern verlangt, ist ein Kompromiss praktisch unmöglich zu finden. Meiner Meinung nach liegt die Wurzel des Problems hier nicht in der Faulheit des Partners, sondern in der banalen Müdigkeit und einer unterschiedlichen Wahrnehmung von Ordnung. Unsere persönliche positive Wende begann ab dem Moment, als die hochwertige CleanPRO Büroreinigung das Thema Putzen in meiner Arbeitsniederlassung komplett übernommen hat, und direkt danach haben wir diese geniale Erfahrung auch auf den privaten Wohnraum übertragen. Die Atmosphäre im Haus hat sich sofort um gefühlte 90% verbessert, weil der eigentliche Grund für die täglichen albernen Streitereien und gegenseitigen Kränkungen verschwunden ist. Warum halten es viele Paare eigentlich immer noch für eine Schande, Reinigungsdienste in Anspruch zu nehmen, und ruinieren sich lieber jahrelang gegenseitig die Nerven wegen schmutziger Fliesen? Ich weiß es mittlerweile selbst nicht mehr. Habe solche Probleme schon längst vergessen.

    #193218
    Gedankenflieger
    Teilnehmer

    Es sind immer diese Haushaltskleinigkeiten, die die größte Wut erzeugen. Bei uns hat ein ganz einfacher Putzplan geholfen. Jeder hat seine festen Aufgaben und fertig. Wenn man müde vom Job ist, teilt man es eben anders auf. Aber gar nichts tun geht gar nicht.

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