Die Macht des Geistes – Das Geheimnis des Placebo-Effekts

Sie lindern Schmerzen, senken den Blutdruck und verbessern sogar Herzprobleme. Die Rede ist von Placebos – Scheinmedikamente, die eigentlich keinerlei Wirkstoff enthalten und dennoch zu verblüffenden Ergebnissen führen. Neueste Forschungen zeigen nun, dass der Placebo-Effekt auch ohne Pille von außen funktioniert. Der Neurowissenschaftler Dr. Joe Dispenza ist überzeugt: Durch bildhafte Gedanken und starke Emotionen können wir zu unserem eigenen Placebo werden und unsere Selbstheilungskräfte langfristig aktivieren.

 Kaum ein anderer Begriff wird in der Medizin so häufig verwendet und ist dennoch in seiner Wirkung so unverstanden: Ein Placebo (lateinisch: „Ich werde gefallen“) ist ein Scheinmedikament, das keinerlei pharmakologische Inhaltsstoffe enthält wie zum Beispiel eine Milchzuckertablette. Auch andere Maßnahmen wie vorgetäuschte Operationen oder simulierte Akupunktur-Behandlungen werden im weitesten Sinne als Placebos bezeichnet. Lösen derart „leere“ Substanzen oder Scheinbehandlungen beim Patienten Verbesserungen aus, spricht man vom sogenannten Placebo-Effekt.

 Ein Beispiel: Inmitten der Wirren des ersten Weltkrieges verabreicht ein Jesuitenpater aus der Not heraus verwundeten Soldaten Kochsalz-Injektionen, weil sich die Morphium-Vorräte im Lazarett dem Ende neigen. Zu seinem Erstaunen stellt er fest, dass sich die Schwerverletzten – im Glauben, es handele sich dabei um Morphium – nach Gabe der Spritzen tatsächlich beruhigten. Es waren sogar Operationen an ihnen durchführbar, ohne dass ihr Kreislauf zusammenbrach.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2017 lesen.

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