Kirschenkur – Früchtefasten im Frühsommer

Kleine rote Früchte mit großer Wirkung: Kirschen schmecken nicht nur sehr lecker, sie sind auch außerordentlich gesund. Eine Fastenkur mit Kirschen hilft, sanft abzunehmen, gesund zu entgiften und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Fazit: Mit jedem Tag fühlt man sich besser.

 Archäologen fanden in den Höhlen unserer steinzeitlichen Vorfahren versteinerte Kerne der Wildkirsche, die schon damals die Menschen im Sommer offenbar gerne aßen. Seitdem die Römer – genauer gesagt der Feldherr Lucullus im Jahre 74 v. Chr. – die kleinen Obstkugeln als Süßkirsche aus Kleinasien einführten, haben Generationen von Jungen und Mädchen das Klettern erlernt, um zu diesen leckeren Früchten zu gelangen. Denn direkt vom Baum schmecken sie am besten. Die Früchte des Kirschbaums, der botanisch zu den Rosengewächsen (Rosaceae) gehört, werden in Deutschland vor allem im Juni und Juli geerntet.

Wer kann diesem aromatischen Steinobst, dessen Kern eben kein Kern sondern ein Stein ist, widerstehen? Dabei gibt es sie nicht nur in der typischen Farbe Rot, ihr Farbspektrum reicht vielmehr von Gelb über Rot und Dunkelrot bis nahezu Schwarz. Sie schmecken als Süßkirschen oder Sauerkirschen, wobei die Letzteren einen höheren Fruchtsäuregehalt haben und deshalb teilweise sehr sauer schmecken. Am schmackhaftesten sind diese sauren Varianten, wenn sie gekocht, gebacken oder eingemacht genossen werden. Die Süßkirschen sind entweder weiche, rot bis schwarze Herzkirschen oder festere, hellere Knorpelkirschen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2014 lesen.

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