Schutz vor Pollen – Mit Heileurythmie gegen den Heuschnupfen

Aus anthroposophischer Sicht hat Heuschnupfen mit mangelnder Abgrenzung zu tun. Da Heileurythmie die Ich-Stärke fördert, zeigt die Bewegungstherapie auch bei der Behandlung von Allergien erstaunliche Erfolge.

 Wenn im Frühling die Luft wärmer wird und die Knospen zartgrüne Spitzen bekommen, zieht es viele Menschen raus an die frische Luft. Für Allergiker ist das Erblühen der Natur allerdings eine zwiespältige Angelegenheit: Sobald Haselnuss- und Birkenpollen fliegen, werden für sie mitunter schon ein paar Minuten im Freien zur Plage: Die Augen jucken und tränen, die Nase läuft – begleitet von ständigem Niesen und Schniefen. Ärzte verschreiben gegen die Beschwerden vor allem Antihistaminpräparate und Cortisonsprays, manchmal auch eine Immuntherapie, bei der Betroffene in ansteigenden Dosen über Wochen hinweg Bestandteile der allergieauslösenden Pollen bekommen.

Auf diese Weise soll das fehlgeleitete Abwehrsystem normalisiert und die Allergie gedämpft werden. Doch etlichen Allergikern bringen diese Therapien wenig. Vielmehr machen die Medikamente sie müde und schlapp. Annette Weißkircher von der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn und Jan Vagedes vom Arcim Institut in Filderstadt gehen neue Wege in der Behandlung von Heuschnupfen. Schon seit acht Jahren beobachten sie die Wirkung von Heileurythmie bei Patienten mit Allergien – eine Methode, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, den Begründer der Anthroposophie.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2018 lesen.

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