Schwarzer Knoblauch – Die fermentierte Alternative erobert den Markt

Mit seiner Vielzahl antioxidativer Inhaltsstoffe stärkt er das Immunsystem und schützt wirksam vor Arteriosklerose und Bluthochdruck: schwarzer Knoblauch. Einst als exotisches Gewürz aus dem fernen Asien bekannt, erobert die fermentierte Variante des handelsüblichen weißen Knoblauchs zusehends auch den europäischen Markt.

 Kaum einer anderen Pflanze werden so viele nützliche Eigenschaften nachgesagt wie dem Knoblauchgewächs. Nur wenige Arzneipflanzen wurden bislang derart gut untersucht und haben ähnlich viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. So enthält Knoblauch mehr als 2.000 biologisch aktive Substanzen, die in Kombination für die heilenden Wirkungen des Lauchgewächses verantwortlich sind. Besonders wertvoll sind seine Schwefelverbindungen, die in der weißen Zehe gleichzeitig für den typisch strengen Geruch sorgen. Durch einen kontrollierten Fermentationsprozess kann die weiße Zehe jedoch zu schwarzem Knoblauch umgewandelt werden. Dadurch wird sie nicht nur geruchlos, sondern zusätzlich in ihren gesundheitlichen Wirkungen potenziert. Auch die unangenehmen Körperausdünstungen treten nach dem Genuss nicht auf. Denn während beim weißen Knoblauch vor allem die flüchtigen fettlöslichen Schwefelverbindungen für die unangenehmen Ausdünstungen über Haut und Atemluft verantwortlich sind, entstehen durch die Fermentation im schwarzen Knoblauch wasserlösliche Schwefelverbindungen, die über die Nieren ausgeschieden werden. Zudem wird die Magen- und Darmverträglichkeit durch den Fermentationsprozess deutlich erhöht. Schwarzer Knoblauch ist daher sehr bekömmlich – selbst nach dem Genuss von mehreren Zehen. Mögliche Nebenwirkungen wie beim weißen Knoblauch wie Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall treten so gut wie gar nicht auf. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2020 lesen.

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