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Ernährung

Nur Pseudo-Vitamine?

Die zu erforschenden vitaminähnlichen Substanzen (1.Teil)

Nahaufnahme grüner Setzlinge, die aus dunkler Erde sprießen. Zwischen den frischen Trieben sind mehrere Hafersamen zu sehen. Kleine Wassertropfen haften an den jungen Grashalmen und symbolisieren die Freiheit, neues Wachstum zu kultivieren und zu fördern.

Ernährungsforscher wie Prof. Werner Kollath hatten es schon vor 70 Jahren vorausgesagt: Für unsere Gesunderhaltung sind sehr viel mehr pflanzliche Wirkstoffe notwendig, als die etablierte Ernährungsforschung allzu lange Zeit wahrhaben wollte. Man spottete über “Pseudovitamine” und tat das Ganze als “Unsinn” ab – bis das Dogma mit der Entdeckung der so genannten Sekundären Pflanzeninhaltsstoffe in sich zusammenbrach. Seither gilt: Es gibt sie, die vitaminähnlichen Substanzen, und zwar in großer Zahl. Und wir brauchen sie nicht weniger als z. B. Vitamin E, wissen aber, leider, bislang meist so gut wie nichts darüber – ein Manko, dem der nachfolgende Beitrag ein klein wenig abhelfen möchte.

Bisher war alles schön überschaubar. Man zählte ein festes Ensemble von Vitaminen zu den zufuhrnotwendigen, “essentiellen” Substanzen. Hinzu kamen bestimmte Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, Mineralien (Mineralstoffe und Spurenelemente) sowie Fettsäuren. Dieses Szenario hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gründlich verwandelt und einer neuen Unübersichtlichkeit Platz gemacht. Denn die Rede ist jetzt auch von: Sekundären Pflanzenstoffen, Phytaminen,[…]

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