Pflanzenheilkunde
Ein Pilz, der auf einem Baum wächst.

Der Zunderschwamm

Obwohl seit Jahrtausenden bekannt und in der Naturheilkunde aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften geschätzt, führt der Zunderschwamm bis heute ein Schattendasein neben den bekannten Heilpilzen wie Reishi oder Cordyceps. Dabei machen ihn seine einzigartigen Inhaltsstoffe zu […]

Artemisia absinthium

Es schmeckt zwar sehr bitter, ist aber dennoch ein geschätztes Heilmittel – und das bereits seit der griechisch-römischen Antike: Artemisia absinthium, der Wermut. Wegen seines hohen Bitterwerts eignet sich Wermut vor allem als Verdauungshilfe. Was […]

Tausendgüldenkraut

Wenn die allgemeine Verdauungskraft geschwächt ist, es an Appetit fehlt oder fetthaltige Nahrungsmittel schlecht vertragen werden, ist das zu den Bitterpflanzen gehörende Tausendgüldenkraut eine wertvolle Hilfe zur allgemeinen Verbesserung der Verdauungsleistung. Auch bei Krankheitsbildern wie […]

Brahmi – die ayurvedische Gedächtnispflanze

Brahmi ist eine indische Sumpfpflanze, die unsere Gedächtnisleistung verbessern, die Konzentration erhöhen und die Regeneration von Nervenzellen im Gehirn fördern kann. Als traditionelles Adaptogen aus dem Ayurveda stärkt sie die Anpassungsfähigkeit an Stress, und Informationen […]

Kaki

Ihre optische Ähnlichkeit mit der Tomate ist verblüffend, doch ihr Fruchtfleisch schmeckt angenehm süß. Die ursprünglich aus Asien stammende Kaki-Frucht enthält jede Menge gesundheitsfördernde Vitamine und Mineralstoffe und hat längst ihren Weg nach Europa gefunden. […]

Wehrhaft durch den Winter mit Echinacea

Nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild gibt bereits Hinweise auf ihre immunstärkende Wirkung. Auch klinische und pharma­kologische Studien haben die abwehrsteigernde Kraft von Echinacea purpurea längst bestätigt. So kann man mit arzneilichen Zubereitungen aus dem Purpursonnenhut […]

Galgant

„Galgant ist warm. In ihm ist keine Kälte, sondern Kraft“ – was ihn zu purem Gold für die Gesundheit macht. Bereits im 12. Jahrhundert war sich die berühmte naturheilkundige Äbtissin Hildegard von Bingen sicher: Kaum eine […]

Solidago

Zur Behandlung von Blasen- und Nierenentzündungen kennt die Phytotherapie kaum eine bessere Heilpflanze als die einheimische Goldrute. Weniger bekannt ist, dass die botanisch Solidago virgaurea genannte Pflanze auch auf die Psyche wirkt, wenn einem Menschen […]

Wunderbarer Holunder

Holunderblüten und -beeren sind gemeinhin bekannt für ihre gute Wirksamkeit bei Erkältungskrankheiten. Doch darüber hinaus entfaltet der Schwarze Holunder seine heilsamen Kräfte auch bei einer Fülle weiterer Indikationen. Kein Wunder, dass er zur Heilpflanze des […]

Heilpflanzen und Neurotransmitter im Wechselspiel

Starke Nerven und guter Schlaf – dringend brauchen wir diese wertvollen Ressourcen im Leben, doch kaum jemand kann in unserer hektischen Zeit ungetrübt von sich behaupten, er könne täglich über sie verfügen. Wenn der Leidensdruck […]

Gezeigt werden zwei Ausgaben der deutschen Zeitschrift natur & heilen. Auf dem einen Cover ist eine orangefarbene Blume zu sehen, auf dem anderen eine brennende Kerze in einer dunklen Umgebung, beide mit Schlagzeilen zu Gesundheit, Natur und Bewusstseinsentwicklung.

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Allgemeines

Heilpflanzen: lange geschätzte Naturheilmittel mit sanfter Wirkung

Das Wissen rund um die Heilpflanzen wird von Generation zu Generation weitergetragen. Heute ist daher längst bekannt, dass es nicht nur Pflanzen gibt, die bei Erkältungen eine Linderung der Beschwerden versprechen, sondern zum Beispiel auch bei Verdauungs- und Gelenkproblemen. Die Anwendung von Heilpflanzen ist nicht neu. Stattdessen werden sie seit Jahrtausenden bei verschiedenen Beschwerden sowie Krankheiten zur Hand genommen. Die Auswahl ist riesig. Schätzungen zufolge gibt es heute über 2.000 Heilpflanzen.

Wirkung der Heilpflanzen auf den menschlichen Körper

Heilpflanzen knüpfen an ganz unterschiedlichen Punkten an. Ihre positive Wirkung bei Beschwerden haben sie einerseits den enthaltenen ätherischen Ölen zu verdanken, andererseits aber auch den sekundären Pflanzenstoffen. So wird Flavonoiden seit Langem eine positive Wirkung nachgesagt. Weiterhin sollen aber auch die Schleim- und Gerbstoffe positive Effekte auf den menschlichen Organismus haben. Gleiches gilt für die Bitterstoffe.

Wertvolle Inhaltsstoffe müssen aus Heilpflanzen gelöst werden

Damit Heilpflanzen ihre positive Wirkung entfalten können, müssen die Inhaltsstoffe zunächst aus den Pflanzen gelöst werden. Bewährt haben sich hier insbesondere Aufgüsse und Tinkturen. Tinkturen lassen sich sowohl als Hydrolat als auch als alkoholischer Auszug herstellen.

Für Heilkräuter ist nicht zwingend der Weg in den Handel erforderlich

Heilkräuter sind Geschenke aus der Natur. Um von ihnen zu profitieren, muss daher nicht zwingend der Umweg über den Handel erfolgen. Stattdessen kann hier auf Garten, Wald und Wiese ausgewichen werden. Es gibt viele heimische Heilpflanzen, deren vielfältig positive Wirkung geschätzt wird. Dazu gehört zum Beispiel die Brennnessel. Die heimische Heilpflanze ist reich an wichtigen, sekundären Pflanzenstoffen und hat eine durchspülende Wirkung. Ebenso kann die Brennnessel bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eine wertvolle Hilfe sein.

In vielen Gärten wächst außerdem die Zitronenmelisse. Ob als Trockenpräparat, Teeaufguss oder ätherisches Öl – sie kann Körper und Geist positiv beeinflussen. Sie hat eine leicht stimmungsaufhellende Wirkung und kann Anspannung lösen. Zudem hilft sie dabei, nervöse Magenbeschwerden unter Kontrolle zu bekommen. Auch bei Lippenherpes wird die Wirkung geschätzt.

Kamille ist zwar nicht so verbreitet wie Zitronenmelisse, aber ähnlich wertvoll. Sie hilft bei Entzündungen der Haut, im Mund- und Rachenraum. Auch bei der Wundbehandlung kann sie unterstützen.